Hunde und Kinder können eine starke Bindung eingehen, wenn die Erwartungen klar sind und Grenzen respektiert werden. Manche Hunde genießen es von Natur aus, mit Kindern zusammen zu sein, und scheinen deren Verhalten instinktiv zu verstehen. Dennoch braucht jeder Hund Struktur, Führung und Training, um in der Nähe von Kindern sicher zu bleiben.
Nicht alle Hunde fühlen sich mit Kindern wohl. Manche verspüren möglicherweise Angst oder Stress, wenn sie lauten Geräuschen oder plötzlichen Bewegungen ausgesetzt sind. Während viele Hunde lernen können, Kinder aus sicherer Entfernung zu tolerieren, sind andere möglicherweise nie für eine enge Interaktion geeignet.
Wenn Kinder bei Ihnen zu Hause leben oder häufig zu Besuch sind,Machen Sie Ihren Hund kindersicherwird zu einer wesentlichen Verantwortung für den Schutz von Menschen und Haustieren.
1. Sozialisieren Sie Ihren Welpen frühzeitig

Welpendurchlaufen eine kritische Entwicklungsphase dazwischen8 und 16 Wochen alt. Während dieser Zeit, richtigSozialisationhilft ihnen, sich mit neuen Menschen, Umgebungen und Erfahrungen vertraut zu machen.
Welpen in positiven, kontrollierten Situationen an Kinder heranzuführen, stärkt das Selbstvertrauen. Kinder sollten ruhig, sanft und respektvoll sein. Wenn die frühen Interaktionen angenehm sind, lernen Welpen, Kinder mit Sicherheit und positiven Emotionen zu assoziieren.
Auch erwachsene Hunde können von der Sozialisierung profitieren, allerdings sollte der Prozess langsamer ablaufen. VerwendenPositive VerstärkungB. Leckerlis und Lob, und entfernen Sie den Hund sofort, wenn Anzeichen von Stress auftreten.
2. Starten Sie ein Gehorsamstrainingsprogramm

Ein gut erzogener Hund ist im Umgang mit Kindern deutlich sicherer. BasicHundetrainingEr lehrt unter Anleitung wesentliche Verhaltensweisen wie Sitzen, Liegen und Ruhe bewahren.
Beispielsweise kann einem Hund, der instinktiv aufspringt, um Menschen zu begrüßen, beigebracht werden, sich stattdessen hinzulegen, wodurch das Verletzungsrisiko für kleine Kinder verringert wird. Gruppentrainingskurse sind oft effektiv, da sie es Hunden ermöglichen, Gehorsam zu üben, während sie von Ablenkungen umgeben sind.
3. Üben Sie Handhabungsübungen zu Hause

Sogar wohlmeinende Kinder können sich fest umarmen, an den Ohren greifen oder am Schwanz ziehen, ohne sich der Auswirkungen bewusst zu sein. Wenn Sie Ihren Hund auf Körperkontakt vorbereiten, können Sie angstbedingte Reaktionen reduzieren.
Der sanfte Umgang mit den Pfoten, Ohren und dem Schwanz eines Hundes – während er gleichzeitig gelobt wird – trägt dazu bei, ihn unempfindlich gegenüber Berührungen zu machen. Wenn der Hund Unbehagen, Vermeidung oder Stress zeigt, sollten Kinder nur in sicherer Entfernung interagieren.
4. Springverhalten verhindern

Springen mag harmlos erscheinen, aber es kann ein Kind leicht umwerfen. Das Erlernen der Impulskontrolle ist unerlässlich.
Wenn Ihr Hund bei der Begrüßung von Menschen springt, wenden Sie sich ruhig ab und halten Sie die Aufmerksamkeit zurück. Belohnen Sie stattdessen ruhiges Verhalten. Mit der Zeit lernt der Hund, dass es positive Auswirkungen hat, wenn er mit allen vier Pfoten auf dem Boden bleibt.
5. Führen Sie Kinderspielzeug schrittweise ein

Kinderspielzeug bewegt sich oft unvorhersehbar, macht Geräusche oder rollt schnell – Reize, die auslösen könnenBeutetriebbei Hunden.
Erlauben Sie Ihrem Hund, diese Spielzeuge ohne die Anwesenheit von Kindern zu erkunden. Verwenden Sie Befehle wie „Lass es“ und belohnen Sie ruhiges Verhalten. Empfindliche Hunde sollten mit Leckerlis beruhigt werden, wenn sie in der Nähe unbekannter Gegenstände entspannt bleiben.
6. Helfen Sie Ihrem Hund, das Verhalten von Kindern zu verstehen

Kinder verhalten sich anders als Erwachsene – sie rennen, schreien und bewegen sich unregelmäßig. Eine allmähliche Exposition hilft Hunden, sich an diese Muster zu gewöhnen.
Üben Sie übertriebene Bewegungen und höhere Stimmen und verstärken Sie gleichzeitig ruhige Reaktionen. Der Besuch von Parks oder Spielplätzen aus der Ferne ermöglicht es Hunden, Kinder sicher zu beobachten. Erhöhen Sie die Nähe nur, wenn der Hund entspannt bleibt.
7. Kistenzug für einen sicheren Raum

Hunde kommen mit Kindern besser zurecht, wenn sie einen persönlichen Rückzugsort haben.KistentrainingBietet einen sicheren Raum, in dem Hunde sich ausruhen und entspannen können.
Den Kindern muss beigebracht werden, dass die Kiste tabu ist. Dadurch ist sichergestellt, dass der Hund immer einen Ort hat, an dem er sich sicher und ungestört fühlt.
8. Erzwingen Sie niemals Interaktionen

Einen Hund festzuhalten, damit ein Kind ihn streicheln kann, erhöht oft den Stress. Ein ängstlicher Hund kann als Abwehrreaktion auf Knurren, Schnappen oder Beißen zurückgreifen.
Erlauben Sie dem Hund stattdessen, sich freiwillig den Kindern zu nähern und sich bei Bedarf zurückzuziehen. Wahlmöglichkeiten und Kontrolle schaffen Vertrauen.
9. Positive Erfahrungen verstärken

Ständig positive Erfahrungen stärken das Vertrauen. Wenn sich ein Hund gegenüber Kindern ruhig verhält, verstärken Sie das Verhalten durch Lob, Leckerlis oder Zuneigung.
Diese Methode hilft Hunden, Kinder mit Trost und Belohnung zu assoziieren, und fördert langfristig zuverlässiges Verhalten.
10. Bringen Sie Kindern klare Regeln bei

Nicht nur Hunde lernen – auch Kinder brauchen Anleitung. Jedes Kind sollte diese Regeln verstehen:
- Streicheln Sie Hunde sanft
- Erzwinge niemals Aufmerksamkeit
- Vermeiden Sie die Hundebox
- Nähern Sie sich nicht, während der Hund frisst oder kaut
- Lassen Sie schlafende Hunde in Ruhe
- Sorgen Sie jederzeit für die Aufsicht eines Erwachsenen
Kinder sollten niemals mit einem Hund allein gelassen werden.