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Eisbären werden trotz schmelzender Gletscher immer dicker: Wie der Klimawandel ihre Jagdgewohnheiten veränderte

Überraschender Anblick von Eisbären

Viele von uns haben diese ikonischen Bilder gesehen: aEisbärEr steht auf einer schmelzenden Eisscholle und blickt mit verlorener Miene auf das weite Meer.

Oder ein hagerer, hungernder Eisbär auf einer schrumpfenden Eisfläche, der wie ein Skelett und hilflos wirkt.

Seit fast zwei Jahrzehnten befeuern diese Bilder ein gemeinsames Narrativ: Die globale Erwärmung treibt die Eisbären in Richtung Aussterben.

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Widersprüchliche Erkenntnisse aus Norwegen

Jüngste Berichte norwegischer Wissenschaftler deuten jedoch auf eine andere Geschichte hin.

ImSpitzbergenIn der Region verschwinden Eisbären nicht. Tatsächlich nehmen die Populationen zu und viele Bären sind sichtbar dicker als zuvor.

Dieser Befund widerspricht der weitverbreiteten Annahme, die von Organisationen wie dem vertreten wirdWeltweiter Fonds für Natur(WWF) seit 2005, der davor warnte, dass der Klimawandel die Eisbären innerhalb von Jahrzehnten auslöschen könnte.

Warum die Erzählung vom Aussterben logisch erschien

Die Logik hinter dem Narrativ vom Aussterben ist nicht kompliziert. Eisbären ernähren sich hauptsächlich vonRingelrobben. Um Robben zu jagen, greifen Bären auf große Eisschollen zurück, lokalisieren die Atemlöcher der Robben und überfallen sie.

Die globale Erwärmung hat die Meereisbedeckung in den USA verringertNordpolarmeer, schrumpfende und fragmentierte Eisschollen. Dies zwingt Bären dazu, länger zu fasten oder weitere Distanzen zu schwimmen, was mehr Energie verbraucht.

Manche Bären werden an Land getrieben, um alternative Nahrung wie Vogeleier, Beeren, Rentiere oder Walrosskadaver zu finden. Doch diese landbasierten Quellen können nicht mit der fettreichen Ernährung von Robben mithalten.

Unzureichende Nahrung beeinträchtigt die Fortpflanzung und das Überleben der Jungen. Viele internationale Studien prognostizierten, dass die Eisbärenpopulationen bis zur Mitte des Jahrhunderts um zwei Drittel zurückgehen könnten.

Unerwartete Anpassung in Spitzbergen

Norwegische Wissenschaftler fanden jedoch heraus, dass die Eisbären auf Spitzbergen nicht nur überlebt haben, sondern auch gut gediehen.

Zwischen 1995 und 2019 haben sie die gemessenKörperzustandsindex(BCI) von 770 erwachsenen Bären zur Schätzung der Fettreserven. Der BCI ging bis zum Jahr 2000 zurück, stieg danach jedoch an – zeitgleich mit einem raschen Meereisverlust.

Das Meereis auf Spitzbergen ist doppelt so schnell zurückgegangen wie in anderen Regionen, dennoch haben sich die Eisbären frühzeitig angepasst.

Übergang zur Landjagd

Mit weniger Eis wurde es schwieriger, Ringelrobben zu fangen. Eisbären wandten sich großen Landtieren zuRen,Walrosseund Seehunde.

Im Laufe der Zeit verfeinerten sie ihre Fähigkeiten in der Landjagd und sicherten sich genug Nahrung, um zu überleben und sogar zu gedeihen.

Der Klimawandel begünstigte auch diese Landtiere und steigerte ihre Populationen. Die geringere Überfischung durch den Menschen sorgte zusätzlich für eine stabile Nahrungsversorgung.

Erhöhte Effizienz auf See

Interessanterweise verbesserte sich auch die Jagdeffizienz der Eisbären auf See. Bei weniger Eis gruppieren sich Ringelrobben auf kleineren Eisflächen, was den Bären mehr Möglichkeiten gibt, mehrere Beute gleichzeitig zu fangen.

Dadurch haben Spitzbergen-Eisbären sowohl an Land als auch auf See reichlich Nahrung, was erklärt, warum sie gesünder und schwerer erscheinen.

Regionale Unterschiede und Vorsicht

Diese Beobachtungen beschränken sich auf Spitzbergen. Norwegische Wissenschaftler warnen davor, dass die Eisbärenpopulation in der Region immer noch unter der Belastbarkeit der Umwelt liegt und die Nahrungskonkurrenz an Land minimal ist.

Daher kann der Klimawandel auch in Zukunft noch negative Auswirkungen haben.

Französische Umweltforscher zeigten sich überrascht über diese Ergebnisse, da sie sich stark von denen anderer Regionen unterscheiden.

Zum Beispiel eine Studie aus dem Jahr 2025 desGeologische Untersuchung der Vereinigten Staatenfanden heraus, dass die Zahl der Eisbären in der westlichen Hudson Bay, Kanada, aufgrund des Rückgangs des Meereises um 50 % zurückging. Dort haben die Bären Schwierigkeiten, energiereiches Robbenfett zu erhalten, und die Überlebensrate der Jungen geht zurück.

Unterschiedliche Ergebnisse auf allen Kontinenten

Während Spitzbergenbären sich von Rentieren ernähren, haben nordamerikanische Bären Schwierigkeiten, ausreichend Nahrung von Landbeute zu erhalten. Wissenschaftler erkennen nun die Notwendigkeit einer stärker vergleichenden Forschung.

Dennoch gibt Spitzbergens Erfolg Hoffnung. Diese Eisbären zeigen eine bemerkenswerte, wenn auch glückliche Anpassung an den Klimawandel – eine unerwartete Überlebensgeschichte in einer sich erwärmenden Welt.

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