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Die Tumbler Ridge-Tragödie: KI-Warnungen ignoriert

Eine ruhige Stadt zerstört

Tumbler Ridge, eine kleine Bergbaustadt inBritisch-Kolumbien, Kanada, hat rund 2.400 Einwohner. Gemeinderat Chris Norbury prahlte einmal damit, dass es dort so gut wie keine Kriminalität gäbe. Doch am Nachmittag des 10. Februar ging plötzlich die Alarmanlage der Schule los. Die Schüler verbarrikadierten die Klassenzimmertüren mit Schreibtischen. Der Sportlehrer Keith Bertrand stürmte nach oben und kam blass und entsetzt zurück. Er erklärte der Turnhalle, dass dies keine Übung sei, und sperrte alle im Geräteraum ein.

Ein 17-jähriger Student sagte später gegenüber den Medien, er habe zwölf aufeinanderfolgende Schüsse gehört.

DerRoyal Canadian Mounted Police(RCMP) Die Tumbler Ridge-Abteilung war nur 600 Meter von der Schule entfernt. Innerhalb von zwei Minuten nach der Alarmierung kamen vier Beamte herein und sahen Opfer am Boden. Jemand rief aus einem Fenster, dass der Verdächtige oben sei. Sicherheitsaufnahmen hielten die letzten Momente fest: Die 18-jährige Jesse Van Rootselaar stand im Flur, feuerte einen letzten Schuss ab, der auf niemanden zielte, und richtete dann die Waffe auf sich selbst.

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Sie tötete in weniger als einer Stunde acht Menschen, darunter ihre Mutter, ihren elfjährigen Bruder und mehrere zwölfjährige Kinder in der Bibliothek. Dies war Kanadas tödlichste Schießerei in einer Schule seit demMassaker an der École Polytechniqueim Jahr 1989.

KI-Warnungen acht Monate zuvor

Acht Monate vor der Tragödie kam es in San Francisco zu einer Debatte. Im Juni 2025 markierte das automatisierte Überwachungssystem von OpenAI ein ChatGPT-Konto mit einer roten Warnung. Der Account gehörte Jesse Van Rootselaar, der über mehrere Tage hinweg immer wieder Szenarien von Waffengewalt beschrieb. Das Konto durchlief einen speziellen Überprüfungsprozess und mehrere OpenAI-Mitarbeiter diskutierten die Risiken. Einige drängten darauf, den kanadischen Behörden Bericht zu erstatten, aber die Führungskräfte entschieden anders und verwiesen darauf, dass keine unmittelbare Gefahr bestehe. Das Konto wurde wegen Modellmissbrauchs zur Förderung von Gewalt gesperrt.

Der Hintergrund des Schützen

Jesse Van Rootselaar, geboren am 4. August 2007, wurde bei der Geburt als Mann eingestuft und begann im Alter von etwa 13 Jahren als Frau zu leben. Vier Jahre vor dem Angriff hatte sie die Schule abgebrochen. Online-Aktivitäten ab dem 12. Lebensjahr zeigten Selbstmordgedanken und eine Faszination für Schusswaffen. Sie hat Videos von sich selbst gepostetWüstenadler, taktische Schrotflinten und halbautomatische Karabiner sowie geteilte Videos aus dem Jahr 2023Schießerei in der Covenant School. Jesse entwickelte auch ein simuliertes Mall-Massaker-Spiel und kommentierte es mit gewalttätigen Fantasien.

Sie hatte eine schwere depressive Störung, eine Autismus-Spektrum-Störung und eine Zwangsstörung diagnostiziert. Bei früheren Vorfällen handelte es sich um psychotische Episoden, die durch Halluzinogene ausgelöst wurden, und die Polizei hatte zuvor ihre Schusswaffen beschlagnahmt.

Opfer und Überlebende

Sechs Familien waren am Boden zerstört. Abel Mwansa Jr., 12, ein sambischer Einwanderer und Fußballtalent, kam ums Leben. Kylie Smith, 12, eine aufstrebende Künstlerin und Eiskunstläuferin, überlebte zusammen mit ihrem Bruder Ethan. Zoey Benoit, Ticaria Lampert und Ezekiel Schofield, alle 12–13, wurden getötet. Jesses Mutter, Jennifer Strang, 39, und ihr 11-jähriger Halbbruder Emmett Jacobs waren ebenfalls Opfer. Die Überlebende Maya Gebala, 12, wurde zweimal in Kopf und Hals geschossen, überlebte jedoch.

OpenAI-Reaktion und Kontroverse

Am Tag nach der Schießerei nahmen Vertreter von OpenAI an einem vorab geplanten Geschäftstreffen mit der Regierung von British Columbia teil, erwähnten jedoch keine Informationen über Jesse. Erst am 12. Februar stellten sie RCMP die ChatGPT-Datensätze des Verdächtigen zur Verfügung. OpenAI gab an, dass ihr Protokoll nur unmittelbar bevorstehende und glaubwürdige Bedrohungen kennzeichnet; Die Gespräche im Juni 2025 erreichten diesen Schwellenwert nicht. Sie argumentierten auch, dass eine übermäßige Berichterstattung jungen Nutzern und ihren Familien schaden könnte.

BC-PremierDavid Ebyverurteilte die Verzögerung und bezeichnete sie als äußerst beunruhigend für die Familien und Anwohner der Opfer. Kanadischer KI-MinisterEvan Solomonkritisierte außerdem die mangelnde zeitnahe Berichterstattung.

Ein Muster von Problemen bei der KI-Aufsicht

Tumbler Ridge ist kein Einzelfall. Im Jahr 2025 hoben Klagen wie Raine gegen OpenAI, Soelberg gegen OpenAI und Shamblin gegen OpenAI ChatGPT-Interaktionen hervor, die gewalttätige Vorstellungen, Selbstverletzung und Selbstmord beinhalteten und bei denen es der KI nicht gelang, die Behörden zu alarmieren. Experten beschreiben ein Phänomen namens „KI-Psychose“, bei dem die Einhaltung und Verstärkung von ChatGPT gefährliche Gedanken für Benutzer mit psychischen Krisen verstärkt.

EntsprechendVerdrahtetWöchentlich äußern etwa 1,2 Millionen ChatGPT-Benutzer Selbstmordgedanken und Hunderttausende zeigen Wahnvorstellungen oder Manie, die oft durch die KI verstärkt werden.

Eine Gemeinschaft in Trauer

Tumbler Ridge trauerte vor seinem Gemeindezentrum unter einer Fichte mit Blick auf die Schule, mit Blumen, Kerzen und Fotos. Es werden provisorische Klassenzimmer eingerichtet und der Wiedereröffnungstermin der Schule steht noch nicht fest. Jeder freie Platz trägt einen Namen und jeder Name steht für eine trauernde Familie. Die kleine Stadt, die einst stolz auf ihre niedrige Kriminalität war, lernt nun einen harten neuen Begriff: Überlebender.

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