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Für die Politik adoptiert: Der Weg eines Kindes vom Rampenlicht zum Missbrauch

Für die Politik adoptiert: Der Weg eines Kindes vom Rampenlicht zum Missbrauch

Eine Kampagne, die auf Glauben und Akzeptanz basiert

„Adoptionsmissbrauch“ enthüllt, wie ein Kind, das für die Politik eingesetzt wurde, später in ausländischen Einrichtungen ausgesetzt und misshandelt wurde. Im Jahr 2015 wurdeMatt Bevinstand auf der Bühne und hielt eine Bibel in der Hand.
Umgeben von seiner Frau und seinen neun Kindern versprach er, das kaputte Pflege- und Adoptionssystem in Kentucky zu reparieren.

Für Bevin, einen konservativen evangelischen Christen und republikanischen Geschäftsmann, stand die Adoption im Mittelpunkt seines Wahlkampfs.
Er erzählte oft, dass ihm und seiner Frau in Kentucky die Adoption verweigert wurde, weil sie bereits fünf leibliche Kinder hatten.

Er beschrieb das staatliche System als veraltet und dysfunktional.
Nachdem das Paar abgelehnt worden war, wandte es sich einer internationalen Adoption zu.

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Im Jahr 2012 adoptierten sie vier Kinder aus Äthiopien, darunter einen fünfjährigen Jungen namens Jonah.

Ein perfektes Familienbild

Diese Geschichte half Bevin, die Wahl 2015 zum 62. Gouverneur von Kentucky zu gewinnen.
Er reiste mit seiner Frau Glenna und ihren neun Kindern durch den Staat.

Das Bild war kraftvoll.
Ein wohlhabender Geschäftsmann, eine gläubige christliche Familie und ein lächelnder, gemischtrassiger Haushalt.

Es sah aus wie ein lebendiges Symbol des Glaubens und des Mitgefühls.

Doch Jahre später, während eines erbitterten Scheidungsstreits, meldete sich Jonah schließlich zu Wort.
Er behauptete, das liebevolle Familienbild sei sorgfältig aus politischen Gründen inszeniert worden.

Von Armut zu Privilegien

Auf den ersten Blick schien sich Jonahs Leben verändert zu haben.
Er zog aus der Armut in einen wohlhabenden Haushalt.

Er lebte in einem großen Haus im gotischen Stil.
Seine Geschwister besuchten Eliteschulen.

Die Familie besaß ein Privatflugzeug.
In der Einfahrt stand oft ein Maserati.

Aber Jonah sagte, er sei nie wirklich ein Teil der Familie gewesen.
Stattdessen fühlte er sich wie ein Symbol, das zur Darstellung von Nächstenliebe verwendet wurde.

„Er hat mich vor der Menge hochgehoben“, erinnert sich Jonah.
„Er würde sagen: ‚Sehen Sie, das ist das hungrige Kind, das ich aus Afrika adoptiert habe.‘“

Laut Jonah war es nur der Schein.

Eine Kindheit ohne Unterstützung

Jonah hatte mit schweren Leseschwierigkeiten zu kämpfen.
Er erlangte erst im Alter von 13 Jahren funktionelle Lese- und Schreibfähigkeiten.

Statt Unterstützung zu erhalten, wurde er ständig kritisiert.
Er sagte, seine Adoptivmutter bevorzuge oft ihre leiblichen Kinder.

Sie soll ihn beleidigt und als „dumm“ bezeichnet haben.

Die emotionale Distanz wuchs schnell.
Bald wurde Jona weggeschickt.

An „Justizvollzugsschulen“ geschickt

Er wurde erstmals auf der Master’s Ranch in Missouri platziert.
Dabei handelte es sich um ein militärisch anmutendes, glaubensbasiertes Programm für in Schwierigkeiten geratene Jugendliche.

Gegen die Einrichtung wurden Ermittlungen wegen Missbrauchsvorwürfen eingeleitet.

Später wurde Jonah an die Atlantis Leadership Academy in Jamaika versetzt.
Es wurde behauptet, es handele sich um eine Justizvollzugsanstalt.

Es verfügte jedoch über keine offizielle Akkreditierung und war nicht bei den örtlichen Bildungsbehörden registriert.

Leben im Missbrauch

Jonah kam Ende 2023 im Alter von 17 Jahren zur Welt.
Innerhalb weniger Tage wurde er Zeuge extremer Gewalt.

Ein Mitarbeiter schlug brutal auf einen Studenten ein, der fliehen wollte.
Der Junge musste anschließend sein eigenes Blut reinigen.

Jonah sagte, er habe ähnliche Misshandlungen erlitten.
Er beschrieb Wasserfolter, Schläge und erzwungene Kämpfe.

Er musste stundenlang auf Flaschenverschlüssen knien.

Im Februar 2024 führten Behörden und die US-Botschaft eine Razzia in der Schule durch.
Sie deckten weitverbreiteten Missbrauch auf.

Fünf Mitarbeiter wurden festgenommen und angeklagt.

Von der Familie verlassen

Als die Schule geschlossen wurde, wurden die meisten amerikanischen Kinder nach Hause gebracht.
Jonah sagte, seine Adoptiveltern hätten wiederholte Anfragen, ihn zurückzubringen, abgelehnt.

„Von uns schwarzen Kindern waren nur noch drei übrig“, sagte er.
„Unsere weißen Eltern wollten uns nicht mehr.“

Vor Gericht bestritten die Bevins, ihn im Stich gelassen zu haben.
Sie behaupteten, er sei ein unruhiger Teenager, bestanden aber darauf, dass sie alle ihre Kinder liebten.

Ein größeres Muster

Jonas Fall ist kein Einzelfall.

Jedes Jahr finden in den Vereinigten Staaten etwa 80.000 Adoptionen statt.
Bis zu 10 Prozent gehen irgendwann kaputt.

Anstatt eine Therapie zu suchen, schicken manche Familien ihre Kinder ins Ausland.
Diese Auslandsprogramme werden oft ohne große Aufsicht durchgeführt.

Jamaika hat sich zu einem wichtigen Zentrum für solche Institutionen entwickelt.

Hinter hohen Mauern

Eine weitere umstrittene Einrichtung ist die Youth of Vision Academy.
Es ähnelt eher einem Gefängnis als einer Schule.

Hohe Betonmauern umgeben das Gelände.
Berichten zufolge werden dort etwa 180 Kinder festgehalten.

Die Akademie wurde 2018 von einem Einwohner Kaliforniens gegründet.
Die Organisation ist gemeinnützig, erhebt jedoch hohe monatliche Gebühren.

Ehemalige Studierende beschreiben die harten Bedingungen.
Sie berichten von Isolation, Demütigung und körperlicher Bestrafung.

Menschenrechtsanwälte bereiten Klagen vor einem Bundesgericht vor.
Sie werfen der Institution systematischen Missbrauch vor.

Überlebende melden sich zu Wort

In einem Fall handelt es sich um ein 2004 in Haiti geborenes Mädchen.
Sie wurde von einer texanischen Familie adoptiert.

Aufgrund von Entwicklungsschwierigkeiten wurde sie auf die Akademie geschickt.
Dort war sie mit Gefangenschaft und Zurückhaltung konfrontiert.

Eine andere ehemalige Studentin aus Michigan erzählte ihre Geschichte.
Sie sagte, sie sei dorthin geschickt worden, nachdem sie sich als schwul geoutet hatte.

„Sie haben uns nachts geweckt“, sagte sie.
„Sie haben schmerzhafte Stellungen erzwungen, während sie uns ausgelacht haben.“

Auch Online-Plattformen wie Reddit enthalten Erfahrungsberichte.
Ehemalige Schüler beschreiben emotionalen, körperlichen und sogar sexuellen Missbrauch.

Missbrauch ins Ausland exportieren

Diese Einrichtungen sind Teil der sogenannten „troubled Teen Industry“.
In den Vereinigten Staaten haben strengere Vorschriften zu einer verstärkten Aufsicht geführt.

Infolgedessen haben einige Programme ihre Aktivitäten ins Ausland verlagert.

Menschenrechtsaktivisten argumentieren, dass missbräuchliche Praktiken exportiert würden.
Länder mit schwächerer Regulierung werden zur Zielscheibe.

Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens werden aktiv

Paris Hilton hat sich gegen diese Institutionen ausgesprochen.
Sie selbst besuchte als Teenager ähnliche Programme.

Im Jahr 2024 reiste sie nach Jamaika, um Opfer zu unterstützen.
Später sagte sie vor dem Kongress aus, um Reformen voranzutreiben.

Ihr Einsatz zielt darauf ab, den institutionellen Missbrauch von Kindern zu stoppen.

Eine wachsende Abrechnung

Gerichte in Jamaika haben bereits entschieden, dass einige Kinder misshandelt und vernachlässigt wurden.
Die Behörden haben damit begonnen, betroffene Minderjährige in ihre Heimatländer zurückzuschicken.

Auch in US-Bundesstaaten laufen Ermittlungen.
Das öffentliche Bewusstsein steigt rasant.

Jonas Kampf für Gerechtigkeit

Jonah ist inzwischen in die Vereinigten Staaten zurückgekehrt.
Er lebt unabhängig und verfügt über sehr wenige Besitztümer.

Er arbeitet Teilzeit im Baugewerbe.
Er sagt, er leide an einer posttraumatischen Belastungsstörung, könne sich aber keine Behandlung leisten.

Kürzlich hat er in Äthiopien wieder Kontakt zu seiner leiblichen Mutter aufgenommen.
Jahrelang hatte man ihm gesagt, sie sei tot.

Heute leitet er rechtliche Schritte ein.
Er will Gerechtigkeit nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere verlassene Adoptierte.

Einmal stand er als Symbol des Mitgefühls auf der Bühne.
Jetzt steht er als Zeuge der Heuchelei da.

Er sucht keinen Applaus mehr.
Er strebt nach Verantwortung – und nach der Zukunft, die ihm versprochen wurde.

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