Laut Agence France-Presse (AFP) bestätigte die Weiße-Haus-Pressesprecherin Leavitt am 1. April (Ortszeit), dass eine neue Runde von Zöllen, die von US-Präsident Donald Trump angekündigt wurde, ohne Verzögerung in Kraft treten werde. Die offizielle Verkündung ist für den 2. April geplant.
Zollplan wird ohne Zögern umgesetzt
Levitt sagte dies am Dienstag gegenüber Reportern auf einer Pressekonferenz.
„Meines Wissens wird die Zollerklärung morgen (2. April) bekannt gegeben“, sagte sie. „Und tritt sofort in Kraft.“
Sie erwähnte auch, sie habe gerade direkt mit Präsident Trump über dieses Thema gesprochen.
Trump verkündet „Befreiungstag“ mit neuem Zollansatz
Trump hatte zuvor erklärt, die USA würden ab dem 2. April sogenannte reziproke Zölle erheben.
Er behauptete, dies sei ein Schritt zu mehr Handelsgerechtigkeit mit internationalen Partnern.
Trump bezeichnete den 2. April sogar als „Amerikas Befreiungstag“. Diese Formulierung hat Kontroversen ausgelöst.
Ökonomen und Investoren zeigen sich jedoch weniger begeistert.
Sie warnen, dass diese neuen Zollmaßnahmen – insbesondere die Idee „reziproker Zölle“ – das Land näher an eine Rezession heranführen könnten.

Ökonomen warnen vor Rezessionsrisiko
Am 31. März äußerte Mark Zandi, Chefökonom bei Moody’s Analytics, in einem Interview mit ABC News Bedenken.
Er erklärte, Trump habe deutlich gemacht, dass er nicht vorhabe, von den für diese Woche geplanten Zöllen abzurücken.
Diese Haltung habe viele Anleger verunsichert.
„Das ist etwas, was eine Rezession auslösen könnte“, erklärte Zandi.
„Es ist offensichtlich schlecht für Unternehmen. Schlecht für Gewinne. Und schlecht für Aktienkurse.“
Inflation könnte steigen, Verbrauchervertrauen sinken
Ökonomen sorgen sich auch um die breiteren Auswirkungen von Trumps protektionistischer Strategie.
Sie glauben, dass diese Zölne unweigerlich zu höherer Inflation führen werden.
Gleichzeitig befürchten sie, dass die Maßnahmen das Verbrauchervertrauen erschüttern könnten.
Wenn das passiert, könnte dies die Ausgaben belasten und der Wirtschaft schaden.
Was als Machtdemonstration gedacht ist, könnte letztendlich genau die Wirtschaft schwächen, die sie eigentlich schützen soll.