Toma Taulant, 41 Jahre alt, ist ein in Albanien geborener Krimineller, der in ganz Italien für seine kühnen Gefängnisausbrüche bekannt ist.
Er ist 1,65 Meter groß und hat einen schlanken Körperbau.
Er wurde wegen mehrerer Verbrechen verurteilt, darunterDrogenhandel,Waffenschmuggel, Körperverletzung und gewaltsamer Raubüberfall.
Ursprünglich sollte er seine Strafe bis Oktober 2048 verbüßen.
Kürzlich gelang Toma seine neueste Flucht.
Seine Methode war ebenso gewagt wie klug.
Die vierte Flucht: Werkzeuge und Einfallsreichtum

Toma nahm heimlich eine Akte aus der Gefängniswerkstatt mit.
Zurück in seiner Zelle schleifte er damit die Gitterstäbe seines Fensters ab.
Schließlich sägte er das Metall vollständig durch.
Anschließend band er mehrere Bettlaken zusammen.
Das improvisierte Seil ermöglichte ihm einen sechs Meter tiefen Abstieg.
Am Sonntag gegen 6:30 Uhr überquerte er den Gefängnishof.
Er erklomm die Außenmauer und ging davon.
Timing und Überwachung

Berichten zufolge haben Gefängniskameras seine Flucht aufgezeichnet.
Der Alarm wurde jedoch nicht ausgelöst.
Einige spekulieren, dass Toma die Flucht absichtlich während einer Zeit geplant hatSchichtwechsel des Gefängniswärters.
Stunden später fand die Polizei ein verlassenes Auto in der Nähe eines Autobahnrastplatzes.
Es wurde angenommen, dass Toma das Fahrzeug dort zurückließ und seine Komplizen traf.
Erst gegen 8 Uhr bemerkten die Gefängniswärter, dass er vermisst wurde.
Sofort begann eine Fahndung.
Der Sonntag wurde wahrscheinlich absichtlich gewählt.
An Feiertagen sind weniger Wachen im Einsatz.
Später entdeckten Ermittler die Werkzeuge in seiner Werkstatt.
Sie fanden Feilen, Zangen, Metallteile und Schraubenschlüssel.
Diese dienten zum Durchsägen der Zellenfenstergitter.

Eine Geschichte der Flucht
Toma ist mittlerweile viermal erfolgreich entkommen.
Seine erste Flucht erfolgte 2009 aus einem Gefängnis inTerni, Italien.
Er nutzte ein Fußballspiel im Gefängnis, um zu fliehen.
Er wurde im Dezember in Mailand zurückerobert.
Die Polizei stellte fest, dass er im Besitz von drei Waffen, großen Mengen Kokain und gestohlenen Gegenständen aus früheren Raubüberfällen war.
Das Inventar der gestohlenen Waren umfasste vier Seiten.
Toma erhielt eine Haftstrafe von acht Jahren und sieben Monaten.
Sein Cousin, der in Mailand lebte, wurde freigesprochen.
Zweite und dritte Flucht

Nach drei Jahren im Gefängnis schlug Toma erneut zu.
Im Februar 2013 floh er aus einem HochsicherheitsgefängnisParma.
Seine Methode war fast identisch: Fenstergitter zersägen und Bettlaken verwenden.
Er hatte die Wachen wochenlang beobachtet und ihre Abläufe kennengelernt.
Im September 2013 wurde er in Belgien gefasst und dorthin geschicktLantin-Gefängnis.
Bemerkenswerterweise gelang ihm im Dezember 2013 erneut die Flucht.
An dieser Flucht waren mehrere Gefangene beteiligt.
Einige zertrümmerten einen Glasbehälter, um die Wachen abzulenken.
Andere bildeten eine menschliche Leiter.
Mit ihrer Hilfe kletterte Toma über die Mauer.
Rückkehr nach Italien und die vierte Flucht

Toma wurde 2015 zurückerobert und an Italien ausgeliefert.
Er wurde zum geschicktGefängnis der Mailänder Oper, eine Hochsicherheitseinrichtung.
Trotz einer zehnjährigen Haftstrafe wurde sein endgültiger Entlassungstermin für 2048 festgelegt.
Es scheint, dass er es kaum erwarten konnte und seine vierte Flucht inszenierte.
Öffentliche Faszination und Bedenken
Im Laufe der Jahre machten Tomas wiederholte Fluchtversuche ihn berühmt.
Die Medien nannten ihn den „Prison Break King“.
Das Publikum verfolgte seine Geschichte fasziniert.
Seine jüngste Flucht löste Bedenken hinsichtlich der Sicherheit des Gefängnisses aus.
Italiens Gefängnissystem steht seit langem in der Kritik.
Überbelegung und Personalmangel sind anhaltende Probleme.
Das Gefängnis des Mailänder Opernhauses hat beispielsweise eine Kapazität von 900 Personen.
In Wirklichkeit sind dort 1.338 Insassen untergebracht, was einer Auslastung von 153 Prozent entspricht.
Das Gefängnis hat 533 Wärter, benötigt aber 811, um alle Insassen zu betreuen.
Der Sekretär der Gefängnisgewerkschaft warnte vor ernsthaften Herausforderungen.
Er sagte, die Situation belaste die Wachen und bedrohe die Rechte der Insassen.
Nationale Fahndung im Gange

Die Behörden untersuchen, wie Toma die Flucht gelang.
Die Polizei in ganz Italien startete eine landesweite Suche.
Sie setzten Patrouillen ein, richteten Kontrollpunkte ein und verstärkten die Grenzkontrollen.
Es bestehen Bedenken, dass er ins Ausland fliehen könnte.
Unterdessen wartet die Öffentlichkeit gespannt.
Jeder möchte hören, wie dem „Prison Break King“ eine weitere kühne Flucht gelungen ist.