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Butterfish: Warum dieser köstliche (und gefährliche) Fisch das Risiko wert ist

Wenn du jemals Butterfisch gegessen hast und es Stunden später bereut hast, bist du nicht allein. Laut Wikipedia enthält dieser ölige Fisch Wachsester – Verbindungen, die das menschliche Verdauungssystem nicht abbauen kann. Das Ergebnis? Eine abführende Wirkung, die zu leuchtend orangefarbenem, öligem Durchfall führt, bekannt als “Keriorrhoe”.

Verboten aber nicht vergessen

Aufgrund seiner ungewöhnlichen Nebenwirkungen ist Butterfisch in Ländern wie Japan und Italien vollständig verboten. Andere Länder wie Kanada, Singapur und Großbritannien verlangen explizite Kennzeichnungen auf Verpackungen, einschließlich sowohl des gebräuchlichen als auch des wissenschaftlichen Namens. Die Etiketten müssen Verbraucher vor möglichen verdauungsbedingten Nebenwirkungen warnen und eine begrenzte Aufnahme empfehlen.

Das hat jedoch nicht verhindert, dass es heimlich ersetzt wird. Studien ergaben, dass fast die Hälfte des gesamten Restaurant-“Thunfischs” in den USA tatsächlich falsch gekennzeichneter Butterfisch ist – insbesondere in Gerichten, die als Weißer Thunfisch (der eigentlich Albacore sein sollte) beworben werden. Schockierend? Absolut.

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Warum es immer noch verkauft wird: Ein unvergleichlicher Geschmack

Trotz seines Rufs ist Butterfisch unbestreitbar köstlich. Sein Geschmack ist reichhaltig und herzhaft, mit einer seidigen Textur, die auf der Zunge zergeht. Manche vergleichen ihn mit Lachs, aber vollmundiger und geschmeidiger. Stellen Sie sich vor, Sie würden buttrigen Schnapper essen oder eine cremige, ozeanische Foie Gras.

Auf Lebensmittel-Foren und Bewertungsseiten schwärmen Fans von ihren Erlebnissen:

“Ich habe in einer Nacht 16 Stücke in meiner Lieblingssushi-Bar gegessen, weil sie sagten, sie würden es von der Speisekarte nehmen. Es hat sich gelohnt.”

Sogar Chef Resources bewertet Butterfisch höher als Blauflossen-Thunfisch im gesamten kulinarischen Erlebnis und führt seine hellweiße Farbe, zarte Textur und den umamireichen Biss an.

Michelin-Köche kennen das Risiko

Sterne-Köche wie Eric Ripert vom New Yorker Le Bernardin bereiten Butterfisch mit einer Warnung zu: “Ich brate ihn mit Kräutern der Provence an und pochieren ihn in Olivenöl. Und ja, ich informiere meine Gäste immer über das Risiko.”

Es ist eine Balance aus Kunst und Ethik – viele Spitzenköche bieten den Fisch weiterhin an, stellen aber gleichzeitig sicher, dass die Gäste umfassend informiert sind.

Wie viel ist zu viel?

Laut der FDA können normalerweise Nebenwirkungen vermieden werden, wenn man pro Woche weniger als sechs Unzen (etwa 170 Gramm) Butterfisch isst. Übermäßiger Verzehr könnte jedoch zu einem unerwarteten Sprint zur Toilette führen.

Koch David Temple von Deep Ellum No.27 bringt es auf den Punkt: “Es geht um Maßhalten. Man serviert Foie gras doch auch nicht mit einem Warnhinweis für Herzerkrankungen, oder?”

Der Geschmack, der die Konsequenzen wert ist

In den 1990er-Jahren verbot die FDA vorübergehend den Import von Butterfisch. Als sich herausstellte, dass der Verzehr nicht lebensbedrohlich war, wurde das Verbot mit einem einfachen Ratschlag aufgehoben: Essen auf eigene Gefahr.

Ein New York Times-Artikel von 1999 mit dem Titel “Ein so guter Fisch, dass er Probleme verursacht” dokumentierte den Hype. Restaurants wie Aquagrill und das Cub Room in SoHo verzeichneten einen starken Anstieg der Nachfrage. “Er hat ein luxuriöses Mundgefühl und eine wunderschön edle Farbe”, sagte Küchenchef Henry Meer.

Abschließende Gedanken: Klug essen, nicht bereuen

Butterfisch ist die Definition eines sündigen Vergnügens. Selbst wenn verboten oder falsch etikettiert, bleibt er gefragt. Die meisten Menschen, die ihn probiert haben, würden ihn trotz Nebenwirkungen wieder essen. Es ist der Preis, den manche für einen Bissen buttriger Glückseligkeit zu zahlen bereit sind.

Wenn Sie es versuchen möchten, seien Sie vorsichtig. Essen Sie nicht zu viel. Und vielleicht besorgen Sie sich Windeln für Erwachsene – nur für den Fall.

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